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Sterilisation beim Mann: Vasektomie mit und ohne Skalpell


Sicher verhütet durch Vasektomie: Erklärung und Ablauf am Standort Saarland

Vasektomie in Saarbrücken im Saarland

Die Sterilisation des Mannes, auch Vasektomie oder Vasoresektion genannt, ist ein ambulanter, chirurgischer Eingriff zur dauerhaften Verhütung. Es werden dabei die Samenleiter durchtrennt, sodass keine Spermien mehr in die Samenflüssigkeit gelangen können. Die Vasektomie gilt als eine der effektivsten Methoden der männlichen Verhütung und wird häufig von Paaren gewählt, die ihre Familienplanung abgeschlossen haben.

Was passiert bei einer Vasektomie?
Bei der Vasektomie werden die Samenleiter, welche die Samenzellen vom Hoden in die Samenflüssigkeit transportieren, durchtrennt und die Enden abgebunden oder verödet. Der Eingriff erfolgt normalerweise unter örtlicher Betäubung und dauert zwischen 15 bis 30 Minuten. Durch das Unterbinden der Samenleiter gelangen keine Spermien mehr in das Ejakulat und die Befruchtung einer Eizelle ist daher nicht mehr möglich.

Ablauf der Sterilisation des Mannes
Vorbereitung:
Ein Beratungsgespräch mit einem Urologen oder einer Urologin ist die erste Maßnahme im Prozess der Sterilisation des Mannes. Dieses Gespräch ist unbedingt erforderlich, um die Entscheidung und mögliche Alternativen zu besprechen. Es dient darüber hinaus zur ausführlichen Aufklärung. Erst nach dem Gespräch trifft der Patient die definitive Entscheidung und man vereinbart einen Operationstermin.

Eingriff: Meistens erfolgt die Vasektomie ambulant. Durch einen kleinen Schnitt oder eine Punktierung am Hodensack werden die Samenleiter freigelegt. Sie können dann schlaufenförmig aus dem Gewebe gehoben und durchtrennt werden. Bei der Durchtrennung entnimmt der Operateur oder die Operateurin jeweils ein Teilstück des Samenleiters, wodurch eine Lücke entsteht. Die offenen Enden werden nun verödet, umgeschlagen und abgebunden, sodass sie sich nicht wieder verbinden können. Anschließend werden die Samenleiter wieder in das Gewebe gelegt und die Hautöffnung wird verschlossen.

Nachsorge: Die Wunde heilt in der Regel nach einigen Tagen ab. Der Patient erscheint kurz nach der OP nochmals in der Praxis zur Wundkontrolle und sollte sich eine Woche lang körperlich schonen, damit die Wunde schnell und problemlos heilen kann. Nach etwa zwei bis drei Monaten findet eine Nachuntersuchung statt. Bei dieser wird mit einer frischen Probe des Ejakulats ein Spermiogramm erstellt, welches Aufschluss über die Anzahl der noch beweglichen Samenzellen in der Samenflüssigkeit gibt. Wenn keine Samenzellen mehr nachgewiesen werden, ist der Patient steril und somit wunschgemäß zeugungsunfähig.

Vorteile der Vasektomie

  • Sehr hohe Wirksamkeit: Die Vasektomie ist eine sehr zuverlässige Methode zur Verhütung.
  • Einmalige Prozedur: Im Gegensatz zu anderen Methoden, wie der Pille, ist nur eine einmalige Anwendung (d.h. ein Eingriff) notwendig.
  • Keine hormonellen Nebenwirkungen: Da keine Hormone verwendet werden, treten keine hormonell bedingten Nebenwirkungen auf.

Nachteile und mögliche Nebenwirkungen

  • Dauerhaftigkeit: Die Vasektomie ist schwer rückgängig zu machen. Zwar sind sogenannte Refertilisierungsoperationen möglich, aber deren Erfolgschancen sind begrenzt.
  • Kurze postoperative Beschwerden: Leichte Schwellungen, Blutergüsse und Schmerzen können in den ersten Tagen auftreten, die aber meist schnell abklingen.
  • Nicht sofortige Wirkung: Es kann mehrere Wochen oder sogar Monate dauern, bis das Ejakulat vollständig frei von Spermien ist. In dieser Zeit sollte eine andere Verhütungsmethode verwendet werden.

Wirkung und Langzeitfolgen
Nach einer Vasektomie ändert sich die sexuelle Funktion nicht. Libido, Erektionsfähigkeit und die Produktion von Hormonen wie Testosteron bleiben unverändert. Lediglich die Spermienproduktion wird unterbunden.

Ist die Vasektomie rückgängig zu machen?
Eine Vasektomie kann in einigen Fällen durch eine mikrochirurgische Operation rückgängig gemacht werden (Refertilisierung). Der Erfolg dieser Operation ist jedoch nicht garantiert und hängt unter anderem davon ab, wie viel Zeit seit der Vasektomie vergangen ist.

Vasektomie-Experten-Portal: Experten-Praxen und Wissenswertes

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Das vierköpfige Urologenteam aus der Gemeinschaftspraxis in Saarbrücken ist in Bezug auf die Vasektomie kompetenter Ansprechpartner für das ganze Saarland. Auf dem Portal der Vasektomie-Experten (www.vasektomie-experten.de) gibt es bundesweit entsprechend Standorte mit Fachpraxen, welche sich auf die Vasektomie spezialisiert haben. Männer oder Paare, die nach einer solchen Experten-Praxis suchen, können mithilfe der Arztsuche auf www.vasektomie-experten.de den nächstgelegenen Standort finden.
Darüber hinaus dient die Seite dazu, Informationen zum Thema Sterilisation des Mannes (Vasektomie) für diejenigen zur Verfügung zu stellen, die mehr darüber wissen möchten, um sich beispielsweise auf ein Beratungsgespräch mit einem Facharzt/einer Fachärztin vorzubereiten. Die Texte liefern alles Wissenswerte und wurden von ausgewiesenen Urologen auf fachliche Richtigkeit überprüft.

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Fachliche Prüfung der Texte von den Vasektomie-Experten
Dr. med. Peter Jurkat - Facharzt für Urologie - Saarbrücken
Dr. med. Harald Bewermeier - Facharzt für Urologie - Saarbrücken
Dr. med. Saladin Helmut Alloussi - Facharzt für Urologie - Saarbrücken
Dr. med. Moritz Kohn - Facharzt für Urologie - Saarbrücken